Sonntag, 17. Oktober 2010

Harz-MTBO

Als "Saisonabschluss" sollte für Ronny und mich sowie für Isabel und Christin der Harz-MTBO rund um Quedlinburg dienen.
Nachdem wir die Anreise am Samstag mit einigen nicht ganz optimalen Routenwahlen doch noch meisterten und irgendwann in Quedlinburg auch noch unsere Pension fanden machten wir uns gegen 18Uhr noch auf den Weg zur Anmeldung und holten schonmal die Startnummern und die überlebenswichtigen Orientierungskarten. Bis spät in die Nacht suchten wir noch auf der Karte nach der vermeintlich besten Route, wobei dort "alle" Posten mit einbezogen wurden, also auch die Posten bei denen man am Start erst erfährt, dass es dort nichts gibt, sog. Blindposten.
Die Nacht regnete es durch und trotzdem fuhren wir früh mit bester Laune zum Start, der für uns Punkt 9 stattfinden sollte. Es gab noch eine kleine Einweisung, dann wurde das Flatterband aufgerollt und es hieß: "Start - 9Uhr!". Ronny und ich nahmen reißaus und lagen gut vor dem Feld als wir nach 30m "stopp stooooppppp" hörten. Nicht nur wir wussten nicht, dass das der eigentliche Start 10m weiter nochmal aufgestellt wurde. Gut, nochmal aufgestellt und dann ging es los. Auf dem Weg zum "grünen Start", der wurden die Zettel mit den Postenwertigkeiten und den Blindposten ausgeteilt konnten wir uns schonmal ganz gut absetzen und hatten so für die Nabentiefen Pfützen alle Freiheiten die tiefsten Stellen zu treffen. Mit den Wertigkeiten machten wir uns auf den Weg zum ersten Posten als ich von Ronny ein paar unschöne Worte zu hören bekam, sein Hochleistungstachometer war ausgefallen. Ab Kilometer 1,5 waren wir somit ohne Tacho, ohne Wegstreckenzähler und am schlimmsten ohne Stoppuhr unterwegs. Die Uhr war deshalb so wichtig weil die Fahrzeit von 5h nicht überschritten werden durfte, sonst hätte es Punktabzug gegeben. Naja, wenigsten die Karte hatten wir noch. Beim eintragen der Wertigkeiten in eben diese der nächste Schock, der Stift schreibt nicht mehr so wie er sollte. Das streichen der Blindposten in der Karte war mehr ein ritzen und so mussten wir uns das meiste halt merken. Wir fuhren erst gen Süden in die Berge und sammelten dort alle Posten die es gab. Dort trafen wir auch noch auf recht viele andere Teams, so dass wir hin und wieder nach der Uhrzeit fragen konnten. Nicht immer auf den optimalen Wegen unterwegs hatten wir zumindest auf den Monopfaden viel Spaß bergab. Nach etwas über 3 Stunden hatten wir die bergigen Posten alle abgehakt und machten uns auf den Weg ins Flachland. Es ging vorbei an einem Modellflugplatz und über eine von Christin erklärte Allee zu Posten 114. Diese "Allee" erinnerte und stark an den Singletrek pod Smrkem, schöne Wellen luden zu reichlich "LuftunterdemReifenZeit" ein, einzig die Kurven fehlten. Weiter ging das Ostereiersuchen und so langsam wurde es Zeit das Handy als Zeitmesser zu nutzen. Wir hatten noch 50min Zeit und überlegten welche Posten wir auslassen sollten. Die Entscheidung war gefallen und wir machten uns auf dem Weg gen Ziel um dort noch ein paar Punkte zu sammeln. Nach gut 4 Stunden 56 Minuten kamen wir im Ziel an und landeten zeitlich eine Punktlandung, die wir mit Uhr kaum hätten besser machen können.
Am Ende lagen wir mit 290 Punkten nur 4 Punkte hinten den Gesamtsiegern und nur 1 Punkt hinter Platz 2.
Isabel und Christin fuhren bei den Damen mit 215 Punkten einen klaren Sieg ein und hatten als einziges Frauenteam die 200er-Marke geknackt.

Insgesamt wars wieder ein sehr spaßiges Wochenende, das mit kleinen technischen Problemen trotzdem erfolgreich zu Ende gebracht werden konnte.

Impressum

Sebastian Siegert
E-Mail: siseb@gmx.de

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Sebastian Siegert

Haftungshinweis:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.